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Das Feuer wurde auf die Grenzverletzer eröffnet...

HA I/Abwehr                                                                            Berlin,den 04.03.65

Abschlussbericht über verhinderten Grenzdurchbruch am 04.03.196  durch Anwendung der Schußwaffe mit tödlichen Ausgang



"Am 04.03.1965 gegen 01.30 Uhr versuchten die Grenzverletzer XXXXXXX und XXXXXX die Staatsgrenze nach Westberlin zu durchbrechen und lösten ein Signalgerät aus.PostenXXX sah wie sich zwei  weiß bekleidete Personen in Richtung Staatsgrenze bewegten.

Durch beide Grenzposten wurde das Feuer auf die Grenzverletzer eröffnet.Er sah zwei Personen weiß bekleidet liegen....und rief diese und forderte sie auf zurückzukommen und gleichzeitig feststellte, daß es ich um eine weibliche Person handelte, die sich bewegte,forderte er sie nochmals auf. Diese gab zur Antwort daß sie nicht könne und eingeklemmt sei..Auf ihren  Beinen lag der zweite Grenzverletzer,eine männliche Person völlig regungslos. Feldwebel XXX begab sich zur männlichen Person und stellte fest,daß keine Atmung und kein Puls vorhanden war und die Person ihren Verletzungen erlegen war.

Gegen 05.00 Uhr wurde dann auch die Leiche zur Grenzkompanie übergeführt.....Das Verhalten der Grenzposten entsprach voll und ganz den Dienstvorschriften.

Die Genossen, besonders der Feldw.XXX, handelten entschlossen und entsprechend ihrem Kampfbefehl....Feldw. XX verschoß 51 Patronen, Uffz.XXX verschoß 30 Patronen,Gefr.XXX verschoß 58 Patronen, Sol.XXX verschoß 60 Patronen...Insgesamt wurden in kurzen Feuerstößen 199 Patronen verschoßen.

Die an der Verhinderung des Grenzdurchbruches beteiligten Grenzposten wurden mit der Medaille für vorbildlichen Grenzdienst ausgezeichnet......"

Quelle: MfS BStU HA l

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